Südfrankreich 2026

In diesem Jahr wollten wir schon im März die erste Tour mit unserem Camper unternehmen. Unser Ziel war Südfrankreich. Bereits während der Planung hatte ich mich damit beschäftigt, welche Hotspots der Wildtierbeobachtung es in dieser Region gibt. Das sind vor allem die Saline von Hyères und die Camargue. Deshalb planten wir in beiden Gegenden auch etwas mehr Zeit ein.

Wir fuhren zunächst an Bodensee und Lago Maggiore vorbei Richtung Mittelmeer, welches wir westlich von Genua, also noch in Italien, erreichten. Weiter ging es nach Westen an Sanremo und Ventimiglia vorbei nach Latte, von wo aus wir den sehr schön gelegenen botanischen Garten von Hanbury besuchten. Von dort aus war es nicht mehr weit nach Frankreich. Gleich nach der Grenze war Menton die erste Stadt, die wir besichtigten. Auch da gab es einen wunderschönen botanischen Garten, den wir auch bewunderten.

Weiter westwärts besichtigten wir noch Nizza, bevor wir zunächst Richtung Norden abbogen und die Verdon-Schlucht ansteuerten. Sie gilt als einer der größten Canyons Europas. Diesen erkundeten wir auf einer ausgedehnten Wanderung. Über dem nahegelegenen Ort Moustiers-Sainte-Marie konnten wir beeindruckend große Greifvögel beobachten, die wir als Gänsegeier identifizierten. Weiter ging es zur Halbinsel Hyères. In der Saline zwischen Festland und der Halbinsel waren viele Rosaflamingos zu sehen, allerdings überwiegend in größerer Entfernung. Die Halbinsel ist landschaftlich sehr schön und lud zu einer ausgedehnten Wanderung entlang der Steilküste ein.

Über Cassis und Arles ging es dann in die Camargue, eine riesige Marschlandschaft an der Mündung der Rhone. Dieses Gebiet ist insgesamt ein Landschaftsschutzgebiet und bekannt für seine artenreiche Vogelwelt, weiße Camargue-Pferde und schwarze Stiere.

Das Highlight war für uns der Ornithologische Park du Pont de Gau. Die Vielzahl der für uns seltenen Vögel, die sich in großer Zahl auf dem ca. 60 Hektar großen Gelände befanden und völlig frei umherfliegen konnten, ohne Zäune oder Netze, war faszinierend. Die Beobachtung der Vögel aus nächster Nähe und damit auch die Möglichkeit sie zu fotografieren war beeindruckend. Die sonst übliche Fluchtdistanz gab es nicht. Außerdem gab es eine Vielzahl von Beobachtungshütten.

Von der Camargue aus traten wir den Rückweg nach Deutschland an, wobei wir noch Zwischenstopps an der Pont du Gard, dem mit 49 Metern Höhe höchsten noch stehenden Aquädukt des Römischen Reiches und in Avignon, der „Stadt der Päpste“ und bekannt durch die Brücke Pont Saint-Bénézet machten.

Südfrankreich März 2026

1 thought on “Südfrankreich 2026

  1. Rainer Grimm says:

    Hallo ihr zwei, klingt alles super interessant. Klasse Fotos! Viel Spaß und noch schöne Ostern. Liebe Grüße Rainer

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner